Elektromobilität: Details zur MEB-Plattform und Wallbox von Volkswagen

Interessante Details über den Modularen Elektrobaukasten und die Wallbox von Volkswagen.

Die 400-Volt-Architektur erlaubt freilich auch das beschleunigte DC-Laden. Hierbei wird Volkswagen mit maximal 125 kW DC-Leistung als Zusatzoption an den Markt gehen, wodurch binnen 30 Minuten auf 80 Prozent geladen werden kann. Wer das nicht braucht, kann standardmäßig auch mit 50 kW bestellen. Das leistungsfähige Batteriesystem, das unternehmensintern entwickelt wurde, ist skalierbar. Durch seinen modularen Aufbau und sein Multi-Zell-Format soll es in kleinere ebenso wie in größere Modelle verbaut werden können. Volkswagen gab in Dresden mögliche WLTP-Reichweiten zwischen 330 und über 550 Kilometern an.
Erstes Serienfahrzeug auf MEB-Basis wird der Volkswagen I.D., der ab Ende 2019 in Zwickau vom Band laufen wird. An der Entwicklung und Produktion sind u.a. die Werke in Braunschweig, Salzgitter und Kassel beteiligt. An diesen drei Standorten investiert das Unternehmen nach eigenen Angaben 1,3 von insgesamt sechs Milliarden Euro in die Elektromobilität.
Volks-Wallbox in mehreren Varianten
Als weiteres Puzzleteil seiner E-Offensive hat Volkswagen in Dresden zudem den Design-Prototyp der „Volks-Wallbox“ vorgestellt. Sie soll das Zuhause als „erschwingliches Heimgerät“ zur bevorzugten Ladezone machen. Volkswagen strebt an, die Wallbox in zwei Versionen anzubieten. Neben einer „dummen“ Basisausführung mit 11 kW für rund 300 Euro soll es eine „Comfort Wallbox“ mit intelligenten Serviceangeboten wie etwa Abrechnungsmöglichkeiten für rund 500 Euro geben. Produziert wird die „Volks-Wallbox“ von verschiedenen Partnern für verschiedene Märkte und auch von Volkswagen selbst. Hinzu kommt etwa 2021 eine High-End-Version mit zusätzlicher V2G-Funktionalität. Dieses bidirektionale Ladegerät arbeitet dann freilich mit Gleichstrom, soll mit den Wechselrichtern von Solaranlagen kommunizieren können und so die Batterie von MEB-Fahrzeugen als mobilen Stromspeicher nutzbar machen. Alle Funktionalitäten des Ladens sollen über eine Smartphone-App namens WeCharge gesteuert werden können.

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