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Elektromobilität: Deutsche Autokonzerne investieren am meisten

Autokonzerne investieren immer größere Summen, um sich auf den erwarteten Durchbruch der E-Mobilität vorzubereiten – und schaffen erhebliche Produktionskapazitäten für Elektroautos.

Derzeit konzentrieren sich die Elektro-Investitionen der Konzerne laut EY auf einige wenige Standorte: In China wurden seit Anfang 2015 insgesamt 6,1 Milliarden Euro investiert, in Deutschland liegt das Investitionsvolumen bei 4,4 Milliarden Euro, in Frankreich bei 1,6 Milliarden Euro. Die USA belegen mit 1,1 Milliarden Euro den vierten Rang. In den Vereinigten Staaten kündigt sich im laufenden Jahr eine Trendwende an – mehrere US-Konzerne planen große Umrüstprojekte: Ford investiert 900 Millionen Euro, um ein Werk in Michigan zum Produktionsstandort für Elektroautos zu machen. General Motors rüstet für 270 Millionen Euro ebenfalls ein Werk in Michigan für einen neuen Stromer um.
Die drei deutschen Autokonzerne erwiesen sich der EY-Studie nach in den vergangenen Jahren als besonders aktive Investoren im Bereich Elektromobilität: 29 derartige Investitionsprojekte mit einem Volumen von insgesamt 11,1 Milliarden Euro wurden seit Anfang 2016 von Volkswagen, BMW und Daimler gestartet. Die größten Investitionsprojekte des vergangenen Jahres wurden ebenfalls von den deutschen Konzernen angekündigt. Sie bezogen sich auf den Produktionsstandort China: BMW investiert drei Milliarden Euro in ein neues Werk in Tiexi und den Ausbau eines Werks in Dadong, unter anderem um dort jeweils parallel Fahrzeuge mit konventionellem und elektrischem Antrieb fertigen zu können. Daimler kündigte eine 1,5 Milliarden Euro teure Investition in Peking an.

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