Elektromobilität: Die besten Ladetarife für Elektroautos

Heute schauen wir uns mal die besten Ladetarife für Elektroautos an, für unterwegs und zuhause.

“Allerdings sollten die Kunden nicht nur auf den Preis achten”, rät Energieexperte Ammon. Denn bei manchen Anbietern gelten die Tarif-Konditionen nur für die eigenen Ladesäulen in ihrem jeweiligen Versorgungsgebiet. Andere kooperieren bundesweit mit Partnern, etwa mit Ladenetz.de. Dem Verbund gehören etwas mehr als 140 Stadtwerke an, die 2000 Ladepunkte betreiben. Andere haben sogar europaweit Partner. Die EuPD-Leute ermittelten auch, wie der Zugang zu den Ladesäulen erfolgt – etwa nur per RFID-Karte oder auch per App –, wie lange der Kunde sich vertraglich binden muss, wie gut der Service und wie bequem das Bezahlen ist. Und selbstverständlich sollte der Energieversorger Ökostrom anbieten.

Den besten Mix aus Preis und Leistung bieten nach der Analyse der EuPD-Leute die Wuppertaler Stadtwerke mit ihrem E-Mobil Flat-Tarif (siehe Bilderstrecke). Den günstigen Preis innerhalb der Top 10 haben derzeit noch die Stadtwerke Ingolstadt im Programm – denn ihr Instrom-mobil-Tarif ist schlicht kostenlos. Allerdings müssen die Kunden der Bayern Abstriche bei der Verfügbarkeit und beim Service machen.

Bei den Zu-Hause-Tarifen ermittelten die EuPD-Experten neben Preis, Vertragslaufzeit und Bezahlweg zusätzlich, ob der Versorger eine Wallbox anbietet oder einen gesonderten Zähler verlangt. Bester Anbieter in dieser Kategorie ist ein relativ kleiner Energieversorger aus dem Schwarzwald: Die Stadtwerke Haslach mit Jahreskosten von 378 Euro. In die Top 10 schaffte es mit E.on auch einer der großen Stromkonzerne.

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Quelle: edison.handelsblatt.com