Elektromobilität: Die Hochvoltbatterie im Audi RS Q e-tron

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Zentral im Antrieb und buchstäblich auch in der Mitte des Audi RS Q e-tron steckt die Hochvoltbatterie. Sie verkörpert das Herzstück des innovativen elektrischen Antriebs mit Energiewandler. Damit will Audi bei der härtesten Rallye der Welt den nächsten Meilenstein setzen und „Vorsprung durch Technik“ auch in der Wüste beweisen.

Im Vergleich zur Formel-E-Weltmeisterschaft, die Audi zuletzt mit einem batterieelektrischen Antrieb bestritten hat, sind die Maßstäbe bei der Rallye Dakar anders: Tagesetappen von vielen Hundert Kilometern, die enormen Fahrwiderstände im weichen Wüstensand, dazu hohe Außentemperaturen und ein vom Reglement auf zwei Tonnen festgelegtes Fahrzeug-Mindestgewicht sind Extremwerte im Motorsport. „Es ist mit der Batterietechnologie von heute nicht möglich, unter diesen Bedingungen einen rein elektrisch betriebenen BEV-Geländewagen für die Rallye Dakar zu verwirklichen“, sagt Lukas Folie. Das Ingenieursteam von Axel Löffler, Chief Designer des RS Q e-tron, musste deshalb für das Gesamtkonzept des Fahrzeugs mit elektrischem Antrieb und Energiewandler grundlegende Eckpunkte ohne bisherige Erfahrungswerte definieren. Aufgrund der kurzen Projektentwicklungszeit hat Audi auf bewährte Zelltechnologie zurückgegriffen. Die Kapazität der Hochvoltbatterie beträgt 52 kWh und ist damit ausreichend für die maximal zu erwartenden Anforderungen auf jeder Rallye-Etappe. Das Gewicht der Hochvoltbatterie inklusive des Kühlmediums beträgt etwa 370 Kilogramm.

Die geforderte Energiekapazität und Leistungsfähigkeit, aber auch Steuerungs- und Sicherheitsmechanismen ließen Audi auf bewährte Rundzellen als Grundlage der Hochvoltbatterie zurückgreifen. Das Batteriesystem ist so ausgelegt, dass die Audi Sport-Fahrer Mattias Ekström, Stéphane Peterhansel und Carlos Sainz keinen Unterschied zwischen einer neuen und einer gebrauchten Batterie spüren.

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