Elektromobilität: E-Autos fahren mehr Gewinn ein als gedacht

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Immer mehr Hersteller kündigen das Verkaufsende von Benzin- und Dieselautos an. Die Industrie stellt sich im großen Stil auf Elektrofahrzeuge ein, doch die Transformation hin zur reinen Elektromobilität kostet viel Geld. Stellt sich also die Frage: Wie finanzieren sich die Autokonzerne in der Übergangszeit und wieviel Geld bleibt am Ende unterm Strich hängen? Eine Mitte September veröffentlichte Studie von McKinsey zeigt jedenfalls, dass die Hersteller zumindest kein Minus-Geschäft machen, Elektroautos wohl aber (noch) eine Mischkalkulation seien. In Zukunft könnte die Rendite stark steigen …

So werde der Gewinn auf acht bis zehn Prozent vom Umsatz klettern, wenn die Autohersteller bei Entwicklung, Produktion und Vertrieb weiter so verfahren wie bisher. Bis zu 12 Prozent seien möglich, wenn neue Geschäftsmodelle rund um das Elektroauto etabliert werden können. Gemeint sind etwa neue Wege beim Online-Vertrieb von Autos, radikal kostenoptimierte Fahrzeugplattformen, neue Geschäfte mit Softwarefunktionen im Auto oder mit der Autobatterie als Stromspeicher für Erneuerbare Energien – um nur einen Teil zu nennen. Zusammengenommen ergäben sich daraus potenzielle Umsatzrenditen von bis zu 30 Prozent – eine deutliche Steigerung gegenüber den derzeitigen Margen. Übrigens: Laut „WiWo“ ist Porsche mit aktuell 15 Prozent Umsatzrendite der profitabelste Autohersteller der Welt.

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