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Elektromobilität: e-GO erster Nutzer von Volkswagen’s Elektroauto-Baukasten MEB

Volkswagen hat mit e.GO den ersten Nutzer des Modularen Elektrobaukastens außerhalb des Konzerns bekanntgegeben.

Durch eine möglichst umfangreiche Verbreitung der Plattform und die damit verbundenen Skaleneffekte wollen die Wolfsburger die Kosten der E-Mobilität senken. “Damit soll individuelle Mobilität auch in Zukunft für viele Menschen bezahlbar und nutzbar werden”, erklärte der Autokonzern.
Volkswagen will in der ersten Phase rund 15 Millionen reine E-Fahrzeuge mit MEB auf die Straßen bringen. Als erster externer Partner soll das Aachener Startup e.GO Mobile AG die Elektroauto-Architektur nutzen. Ein konkretes Fahrzeugprojekt werde derzeit geplant. Mit dem I.D. BUGGY will Volkswagen diese Woche beim Genfer Automobil-Salon die Eignung des MEB auch für Kleinserien demonstrieren. Diese sollen sich mit der Technik einfach und günstig realisieren lassen.

“Dass wir Plattform-Profis sind, haben wir mit unserem Modularen Querbaukasten bewiesen. Auf dieser Plattform basieren über 100 Millionen unserer Fahrzeuge. Mit der MEB-Plattform übertragen wir dieses Erfolgskonzept in das Elektrozeitalter und öffnen uns Dritten”, so Volkswagen-Vorstandschef Herbert Diess. “Der MEB soll als Standard der E-Mobilität etabliert werden. Auf seiner Basis machen wir die individuelle Mobilität CO2-neutral, sicher, komfortabel und zugänglich für möglichst viele Menschen.”

Günther Schuh, Chef der e.GO Mobile AG, ergänzte: “Wir freuen uns sehr, dass uns der Volkswagen Konzern diese Kooperation angeboten hat. Wir können die Agilität von e.GO in der Produktentwicklung und unsere Stärke beim Bau von Kleinserienfahrzeugen auf Basis von Alu-Profil-Spaceframes einbringen. Und wir werden durch die MEB-Plattform noch schneller, robuster und kostengünstiger.”

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