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Elektromobilität: “Eine Art ‘zweites Franchise’ für den Handel”

Jürgen Stackmann, Marketing- und Vertriebsvorstand der Marke VW, erklärt wie die Partnerbetriebe von der Elektromobilität profitieren sollen.

Ein Elektroauto ist technisch weniger anspruchsvoll – das bedeutet weniger Wertschöpfung für Hersteller, Zulieferer und Händler. Gerade in der Werkstatt werden die Arbeiten zurückgehen und damit auch der Umsatz. Den erwarteten Einbußen will der VW-Konzern bei seiner großen E-Offensive mit einer verbesserten Kundenloyalität begegnen. “Es wird in Zukunft wichtiger werden, den zweiten Zyklus des Fahrzeugs näher an unsere Marken zu binden. Hier arbeiten wir mit den Händlern an einer neuen Systematik”, sagte Jürgen Stackmann, Marketing- und Vertriebsvorstand Marke Volkswagen, im Gespräch mit AUTOHAUS.

Für den Automanager ist eine stärkere Zusammenarbeit mit den Autohäusern unabdingbar. “Es geht darum, die Kunden in den Jahren vier bis sieben bei uns im Handel zu halten, also sie nicht zu unabhängigen Anbietern abwandern zu lassen, wie das bislang oft der Fall ist”, so Stackmann. Dazu werde es zum Beispiel attraktive Leasingkonditionen geben, die eine längere zeitliche Bindung an die Markennetze ermöglichen würden.

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