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Elektromobilität: Elektroautos erfüllen Bedürfnisse der Alltagsmobilität

Mobil sein ohne Auto funktioniert bisher nur in Großstädten, aber dort ist auch das Elektroauto bereits alltagstauglich.

In den Metropolen hingegen ist „mobil sein ohne Auto“ mehr als ein Schlagwort; weniger als 40 Prozent der Wege werden mit dem Auto zurückgelegt, mehr als 20 Prozent mit dem öffentlichen Verkehr und das Fahrrad steigert seinen Anteil auf 15 Prozent. Hier werden auch neue Mobilitätsformen als Segmente statistisch erkennbar. Rund 14 Prozent aller Haushalte in den Metropolen haben sich für mindestens ein Carsharing-Angebot angemeldet und zeigen so ihre Bereitschaft, auf ein eigenes Auto zu verzichten. Allerdings ist der absolute Beitrag der Carsharing-Flotte am Verkehr gegenwärtig auch hier noch sehr klein. In den Kleinstädten und Dörfern der ländlichen Regionen sind die Alternativen zum Auto nur selten eine Option; 70 Prozent der Wege werden mit dem Auto zurückgelegt.

Elektroautos sind meist nur als Zweitwagen zugelassen, so die Studie. Das Phänomen der unbegründeten Reichweitenangst zeigt sich recht deutlich dadurch, dass ein PKW im Schnitt weniger als eine Stunde unterwegs ist. Das schafft selbst ein E-Auto mit Mini-Akku. Zudem sind zwei Drittel aller Wegstrecken kürzer als zehn Kilometer. Dies zeige, dass die Bedürfnisse der Alltagsmobilität eigentlich sehr gut kompatibel seien mit der Elektromobilität, sagte Verkehrsstaatssekretär Gerhard Schulz heise zufolge.

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