Elektromobilität: Erneut Gerüchte über Plattformstrategie bei Apple

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Interessantes Update zu den Gerüchten um das Elektroauto von Apple: Mittlerweile scheint die Idee, eher auf eine Plattformstrategie zu setzen als auf ganze Fahrzeuge, wieder in den Mittelpunkt gerückt zu sein. Das zumindest berichtet das renommierte US-Wirtschaftsblatt Wall Street Journal.

Den Angaben zufolge möchte Apple nicht weniger als aus dem “Hardware”-Geschäft, das die Autoindustrie aktuell noch ist, eine Software-Branche machen. Grundlage könnte hier Apples bereits seit sieben Jahren verfügbare Fahrzeugintegration CarPlay sein, die zum “carOS” ausgebaut wird. Der Konzern wolle aber nicht einfach ein weiterer Automobilzulieferer werden – obwohl der Konzern mit seiner Software- und Chip-Expertise seine Technik problemlos an den höchsten Bieter verkaufen könnte.

CarPlay erlaubt aktuell, Unterhaltungs- und Navigationsfunktionen vom iPhone in fast jedes Fahrzeugmodell zu holen – nur noch wenige Autohersteller sträuben sich gegen den Einbau der Technik. Ein nächster Schritt sei eine tiefere Integration. Tatsächlich bekommt CarPlay inzwischen auch Zugriff auf erste Onboard-Systeme – so kann die Navigationsanzeige von Apple Maps in aktuellen VW-Modellen auch direkt im Bildschirm hinter dem Lenkrad platziert werden. Apple könne ein komplettes Betriebssystem für ein Auto herstellen – samt eigener Chips, spekuliert das Wall Street Journal. Damit ließe sich dann “jeder Aspekt der Nutzererfahrung” steuern.

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