Elektromobilität: Fünf Trends der Autozulieferer

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Die Neuheiten der Automobilzulieferer setzen auf die Elektrifizierung des Antriebs. Dabei haben die Unternehmen bereits einiges im Köcher, was unsere Elektroautos in Zukunft noch attraktiver machen wird.

1. Plug-in-Hybride
Derzeit wächst die Zahl von Modellen mit einer Kombination aus Verbrenner- und Elektroantrieb, auch Plug-in-Hybride oder PHEV genannt, rasant. Der Anteil am Verkaufskuchen dürfte in den kommenden Jahren noch weiter steigen, da auch ihre Attraktivität zunehmen dürfte.

2. E-Achsen
Apropos integrieren: Viele der großen Autozulieferer haben bereits sogenannte E-Achsen entwickelt, bei denen E-Motor, Getriebe, Leistungselektronik und Achse in einem Bauelement vereint werden.

3. 800-Volt-Architekturen
Die meisten Antriebssysteme der am Markt verfügbaren batterieelektrischen Fahrzeuge werden mit 400 Volt Spannung betrieben. Künftig setzen zunehmend mehr Automobilzulieferer parallel verstärkt auch auf 800-Volt-Systeme, die vornehmlich in performanten Fahrzeugen zum Einsatz kommen sollen. Mit der höheren Spannung ist auch mehr Leistung unter anderem in Hinblick auf die Batterie möglich.

4. Siliziumkarbid-Halbleiter
In modernen Autos werden in größerer Zahl Mikrochips verbaut. Auch in der Leistungselektronik von E-Autos, also der Schaltzentrale des A-Antriebs. Künftig wollen Zulieferer wie Bosch in dieser eine neue Generation von Halbleiter-Chips einsetzen, bei denen in die Kristallstruktur des sonst hochreinen Siliziums Kohlenstoff-Atome eingearbeitet werden.

5. Getriebe
Bislang sind bei Elektroautos vornehmlich starre Übersetzungen, sozusagen Eingang-Getriebe üblich. Verfügen E-Antriebe über Alternativ-Übersetzungen, kann das Vorteile mit sich bringen.

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