Elektromobilität: IBM und Daimler erzielen Durchbruch mit Quantumcomputern

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Ein interdisziplinäres Forschungsteam von IBM, Mercedes Benz Research sowie Virginia Tech hat es geschafft, mit Hilfe von klassischen Computern die Anzahl der Qubits, die ein Quantencomputer zur Simulation von Molekülen benötigt, radikal zu reduzieren. Das könnte für die Entwicklung von Batterien für E-Autos sehr wichtig werden.

Das Design einer Batterie auf Basis neuer Materialien erfordert ein genaues Verständnis, welche Verbindungen wie zusammenkommen sollen. Der Prozess beinhaltet die genaue Beschreibung aller Eigenschaften aller Moleküle, aus denen die Verbindung besteht, sowie der Partikel, aus denen diese Moleküle bestehen, um zu simulieren, wie die Verbindung in vielen verschiedenen Umgebungen reagieren wird. Mit anderen Worten, es ist eine unglaublich datenintensive Arbeit, bei der unendlich viele Molekülkombinationen getestet werden müssen, bevor die richtige gefunden ist.
Mit den klassischen Methoden, die es heute gibt, lassen sich diese Simulationen nicht mit der Präzision durchführen, die für einen Durchbruch, wie ihn Daimler anstrebt, erforderlich ist.

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