Elektromobilität: Kurz vor dem Durchbruch

Eine aktuelle Studie zeigt die Elektromobilität kurz vor dem Durchbruch. Fingers crossed!

Hybrid-Fahrzeuge und „Plug-ins“ eingerechnet, wurden 2018 in den USA, China und den europäischen Top-5-Märkten 2,6 Mio. elektrisch oder teilelektrisch angetriebene Autos neu zugelassen – was verglichen mit ca. 96 Mio. Fahrzeugen weltweit schon einen Marktanteil von 2,8 Prozent ergibt. Zieht man die Märkte Schweden, Norwegen und Österreich hinzu, fällt außerdem auf: Bei den Mild- und VollHybriden (ein Plus von 20,0 Prozent auf 1,0 Mio. Fahrzeuge) war das Wachstum merklich schwächer als bei den „Plug-ins“ (ein Plus von 64 Prozent auf rund 538.000 Fahrzeuge) und den reinen batterieelektrischen Fahrzeugen. Die Folge: Bezogen auf alle E-Autos in den sechs analysierten Automobilmärkten stieg der Marktanteil der reinen Elektroautos von 36,8 % auf 42,9% womit der „Vollstromer“ erstmals auch am „Hybrid“ vorbeizog.

„Nachdem jahrelang debattiert wurde, welcher alternativen Antriebsform die Zukunft gehört, zeigt unsere Analyse nun ganz klar, dass der ‚Vollelektriker‘ auf dem Weg ist, sich als weltweit dominante alternative Antriebstechnologie zu etablieren.“

In China handelt es sich schon jetzt bei zwei Dritteln aller verkauften E-Autos um reine „Stromer“, während in Europa mit einem Anteil von fast 70 Prozent noch immer die Hybride dominieren. Völlig anders entwickelt sich derweil der US-Markt, wo komplett elektrisch betriebene Autos mittlerweile „als Statussymbol sowie als Statement gegen den SUV-Boom“ gelten, so PwC-Experte Stürmer. Konsequenz: In den USA wurden im vergangenen Jahr schon fast 225.000 reine Batterie-Fahrzeuge neu zugelassen, gemessen an den 2017er-Zahlen ein überaus hoher Zuwachs von 115 Prozent.

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Quelle: www.pwc.de