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Elektromobilität: Ladezeit für E-Autos kann auf fünf Minuten sinken

Laut dem Erfinder des Akkus kann die Ladezeit bei Elektroautos zukünftig auf 5 Minuten sinken.

Der Feststoffakku gilt als die nächste mögliche Revolution, die Yoshinos eigene Erfindung ablösen könnte. „Es läuft alles auf die Feststoffbatterie zu, aber bis man sie kommerzialisieren und industrialisieren kann, muss man noch etwas Geduld haben“, sagt der Japaner. „Es wird noch mindestens zehn Jahre dauern, bis ein solcher Akku auf den Markt kommen wird.“ Doch die Hoffnungen sind groß, dass die neue Technologie einige der Schwächen von Yoshinos Erfindung eliminieren kann, das weiß auch der Forscher selbst: „Der Vorteil der Feststoffbatterie ist vor allem, dass sie deutlich schneller geladen werden kann“, sagt er. „Rechnerisch könnte die Ladezeit auf fünf Minuten sinken, aber da gibt es noch einige technische Hürden.“ Akku-Erfinder Akira Yoshino hat in den 80er-Jahren noch nicht an Elektroautos als Anwendung für seine Erfindung gedacht Und es gäbe bei der Feststoffzelle noch einen weiteren Vorteil: „Bei der Lithium-Ionen-Batterie gibt es außerdem das Hitzeproblem, sie muss gekühlt werden, die Feststoffakkus nicht“, sagt Yoshino. Fällt die Kühlung weg, kann man auf dem gleichen Platz mehr Akkuzellen unterbringen, die Reichweite der Autos würde sich deutlich erhöhen.

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