Elektromobilität: Lautsprecher-Auspuff-Patent für E-Autos von Porsche

Bildquelle: www.auto-motor-und-sport.de

Hinter der Patentschrift "Geräuschsimulator für ein Kraftfahrzeug” verbirgt sich eine ziemlich detailliert ausformulierte Bauteilbeschreibung eines Sound-Generators, mit dessen Hilfe sich so ein Elektroauto klanggewaltig aufrüsten ließe.

Das so genannte AVAS (Acoustic Vehicle Alerting System) ist zum Schutz für Fußgänger nicht nur in Europa gesetzlich vorgeschrieben. Das nutze allerdings, lassen die Porsche-Entwickler per Patentbeschreibung wissen, "Lautsprecher, welche hinter der Stoßstange platziert sind. Diese Lautsprecher sind in ihrer Lautstärke und Klangqualität beschränkt. Emotionen werden dabei nicht erzeugt!”

Womit auch geklärt wäre, worum es Porsche bei der Idee geht: Emotionen. Und für die braucht es traditionellerweise neben einer Verbrennungskraftmaschine auch eine großzügig dimensionierte und fein ausbalancierte Auspuffanlage. Fällt der Verbrenner als Instrument weg, braucht die Auspuffanlage alternative "Musikquellen”. Im Fall des Porsche-Patents sind das fein regulierbare Lautsprecher. Mindestens einer, gerne auch mehrere. Viel wichtiger ist eh die Wahl der resonanzstarken Verpackung drumherum.

Die könnte laut Porsche tatsächlich wie ein Auspuff-Endtopf aussehen, sollte idealerweise aus Titan bestehen und genau dort platziert werden, wo sowas schon immer hingehört: am Heck eines Autos. Und damit der Sound eben nicht nur im Innenraum ankommt, sondern auch die Umgebung verzaubert, leiten zwei Auslassöffnungen den Spaß ins Freie. Auspuffendrohre halt.

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