Elektromobilität: Massive Steuervorteile für Elektro-Firmenwagen geplant

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Im Rahmen eines Klimaschutzprogramms des Bundesverkehrsministeriums sollen Anreize für mehr elektrische Firmenwagen geschaffen werden. Grund ist die Verpflichtung, für den Verkehrssektor Millionen Tonnen CO2-Emissionen einzusparen.

Offenbar zielt das Programm vor allem auf gewerbliche Nutzer ab. Dem Entwurf nach soll es steuerliche Erleichterungen für die Nutzung von elektrischen Pkw und Nutzfahrzeugen geben. Dabei wird eine Sonderabschreibung von 50 Prozent im ersten Jahr angestrebt. Die Regelung soll von 2023 bis 2026 gelten. Plug-in-Hybride sollen nicht profitieren. Das zeichnet sich auch schon für die Elektroauto-Förderung ab Januar 2023 ab. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will künftig keine staatlichen Zuschüsse für Autos mit Elektro- und Verbrennungsmotor mehr bewilligen. Die Plugin-Hybride seien marktgängig geworden, begründet das Ministerium die Pläne, die Mitte April 2022 bekannt wurden, aber im Koalitionsvertrag so nicht vorgesehen waren. Die Förderung für reine Elektroautos soll zudem schrittweise gesenkt werden. Ab 2023 soll der Bundesanteil 4.000 Euro betragen, 2024 und 2025 sollen es noch 3.000 Euro sein. Zudem sollen E-Autos nur noch bis zu einem Gesamtfahrzeugpreis von 65.000 Euro gefördert werden. Die Mindesthaltedauer der Fahrzeuge soll von sechs auf zwölf Monate steigen.

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