Elektromobilität: Mehrheit tendiert zu alternativen Antrieben

Bildquelle: www.car-it.com

Immer mehr Menschen planen bei der Anschaffung des nächsten Fahrzeugs einen Wechsel weg vom traditionellen Verbrennungsmotor hin zu alternativen Antrieben. 51 Prozent der Befragten bevorzugen demnach einen Antrieb mit weniger direkten Emissionen.

2019 haben das laut Studie der Wirtschaftsprüfer von Deloitte lediglich 37 Prozent in Betracht gezogen. Besonders beliebt sind dabei elektrische Hybride, die sich 31 Prozent der Verbraucher vorstellen können. „Die Hersteller machen entscheidende Fortschritte in der Entwicklung alternativer Antriebe, sie steigern die Reichweite bei gleichzeitig tendenziell sinkenden Anschaffungskosten, sagt Thomas Schiller, Leiter Automobilindustrie bei Deloitte.
Niedrigere direkte Emissionen sind der Hauptgrund für die Entscheidung für ein Hybrid- oder Elektroauto. Im Vergleich zu klassischen Antrieben schneiden reine E-Autos bei mehr als der Hälfte der Verbraucher in puncto Umweltfreundlichkeit besser oder sehr viel besser ab. Einen weiteren Vorteil sehen 40 Prozent der Deutschen in den geringeren Ladekosten im Vergleich zum Tanken.
Die Bereitschaft, für E-Autos auch Mehrkosten zu akzeptieren, ist aber nur bedingt ausgeprägt. Rund 40 Prozent der Befragten sind bereit, einen Aufschlag von bis zu 2.500 Euro für einen umweltfreundlichen Antrieb zu zahlen. Allerdings liegt die persönliche Schmerzgrenze für 17 Prozent im Bereich von 800 bis 2.500 Euro. Für viele Verbraucher ist der hohe Anschaffungs- und Leasingpreis allerdings ein Hindernis. Zwei Drittel der Verbraucher befürchten, dass es mehr als drei Jahre dauern würde, bis sich der Aufpreis eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs rechnet.

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Quelle: www.car-it.com