Elektromobilität: Mobile Ladelösungen statt flächendeckender Infrastruktur?

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Sind mobile Ladelösungen eine Alternative zu flächendeckender Ladeinfrastruktur?

Der Aufbau einer großzügigen Ladeinfrastruktur würde viel Zeit und Geld beanspruchen. Und wohl nicht überall wäre es lohnenswert, Ladesäulen dauerhaft bereitzustellen. Smarte Alternativen sind also gefragt.

VW setzt bereits mobile Schnellladestationen speziell in Wolfsburg ein, die zu einer Stadt der E-Mobilität werden soll. Die mobilen Stationen lassen sich nicht nur flexibel aufstellen, sondern ebenfalls als netzentkoppelte Puffer nutzen. In diesen werden übrigens Batterien ausgemusteter E-Fahrzeuge eingesetzt, die damit vor dem Recycling noch für längere Zeit nutzbar bleiben. Die mobilen Speicher stammen von der VW-Abteilung Components, die derzeit außerdem an mobilen Laderobotern arbeitet, die autonom Stromspeicher mit 50 kW Ladeleistung und einer Speicherkapazität von 25 kWh zu E-Autos in Parkhäusern und Tiefgaragen bringen sollen. Statt also Parkplätze mit Ladesäulen zu versehen und diese dann für E-Fahrzeuge zu reservieren, wären künftig alle Stellplätze in einem Parkhaus auch als Ladepunkt nutzbar.

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