Elektromobilität: Netzbelastung durch Elektroautos geringer als befürchtet

Die EnBW-Tochter Netze BW hat im Projekt E-Mobility-Allee getestet, wie das Laden von Elektroautos das Stromnetz beeinflusst – und zieht nach 18 Monaten eine positive Bilanz.

Die gute Nachricht: Der Blackout blieb aus. Der 18-monatige Test hat vielmehr gezeigt, dass die Netzbelastung geringer als befürchtet war, wie Netze BW mitteilte. Interessant war etwa, dass sich das Ladeverhalten der Teilnehmer im Verlauf des Tests deutlich änderte. Sie luden nach der Anfangsphase deutlich seltener. Offenbar hatten sie Vertrauen in die Reichweite der Elektroautos gewonnen, schlussfolgerten die Testleiter. Überhaupt waren während der gesamten Zeit nie mehr als die Hälfte der eingesetzten E-Autos an der Steckdose – und das nur in 0,1 Prozent der Zeit. In 70 Prozent der Zeit wurde laut Netze BW gar nicht geladen. „Die oft geäußerte Befürchtung, wonach alle E-Autos nach Feierabend gleichzeitig laden und dadurch das Netz überlasten, scheint nach dieser Erfahrung nicht realistisch zu sein“, folgerte Projektleiterin Selma Lossau.

Keine News mehr verpassen! Jetzt den  Newsletter abonnieren .
Quelle
Menü schließen