Elektromobilität: Ola Källenius kündigt Investitionen in Ionity an

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Der Mercedes-Chef ist nicht unzufrieden mit Ionity, aber ungeduldig. Auf der IAA in München kündigte Ola Källenius deshalb weitere Investitionen an. Ziel: eine Ionity-Version 2.0.

Der Schwede, der zu Hause seit sieben Jahren an einer Wallbox lädt und sich längst an den Komfort gewöhnt hat, “in einer Tankstelle zu leben”, ist als Mercedes-Chef sogar bereit, weiter in den Ausbau der Lade-Infrastruktur zu investieren: “Natürlich werden wir eine Version 2.0 anstreben. Ich kann nicht für Ionity sprechen, aber lassen Sie es mich einmal so ausdrücken: Mercedes wird einen weiteren Ausbau dieses Netzwerk ganz sicher massiv unterstützen!”.

Also alles gut in Sachen Ladeinfrastruktur? “Ich bin ungeduldig. Und ich bin der Meinung, dass wir als Hersteller mit unserer Produktoffensive einen Punkt erreicht haben, an dem wir schneller sind als der Ausbau der Ladeinfrastruktur vorangeht. Und zwar nicht nur in Europa, sondern weltweit!” Deshalb, so Källenius, sei man weltweit als Konzern dabei, den Ausbau der Lade-Infrastruktur auch auf politischer Ebene voranzutreiben. “Wir haben immer gesagt, dass wir uns um die Produkte kümmern werden. Und das haben wir getan. Aber wenn es unser gemeinsames Ziel ist, eine CO2-freie Welt aufzubauen, müssen in Sachen Lade-Infrastruktur den Worten jetzt auch Taten folgen! Hier müssen Politik und Industrie Hand in Hand arbeiten. Technologie-Optimist bin ich aber absolut der Meinung, dass das funktionieren kann!”

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