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Elektromobilität: Porsche 718 womöglich bald rein elektrisch, 911 erst deutlich später

Porsche-Chef Oliver Blume sprach in einem Interview mit Focus.de darüber, wie sich die Elektromobilität bei dem Sportwagenhersteller schlägt, wie sie sich weiterentwickeln könnte und welche weiteren Modelle nach dem Erstling Taycan als reine Elektroautos erscheinen könnten.

„Auf den Taycan, unseren ersten vollelektrischen Sportwagen, folgt der Taycan Cross Turismo“, sagt Blume, ebenso wird der neue Macan – Porsches kleiner SUV – für die Elektromobilität konzipiert sein und 2022 erscheinen. Auch die kommende Generation des kleinen Sportwagens 718, der als Cayman und Boxter erhältlich ist, könnte elektrisch werden, so der Porsche Chef. „Im Moment machen wir uns konzeptionelle Gedanken, wie wir die nächste 718-Generation auslegen möchten“, so der Manager. Die finale Entscheidung soll in den kommenden zwölf Monaten fallen.
Sollte der 718 neben den Benzinervarianten auch als Elektroauto erscheinen, müsse Porsche sich „auch auf das Gewichtsmanagement fokussieren“, um die „typischen 718er-Gene“ zu bewahren. Deshalb sollen die Batterien nicht wie sonst üblich im Unterboden verbaut werden, sondern dort, wo bislang der Verbrenner werkelt. Bei einem Konzeptfahrzeug, dem Cayman e-volution, der 2017 gezeigt wurde, fand man anstelle eines Sechszylinders einen 38 kWh fassenden Batterieturm.
Bei der Entwicklung der neuen Fahrzeugarchitektur für den 718 könne man zwar Elemente der PPE-Plattform nutzen, welche Porsche momentan gemeinsam mit Audi entwickelt. „Die grundlegende Architektur müsste aber anders aufgesetzt werden“, so Blume, da die PPE-Plattform zunächst als Hochboden-Architektur mit den Akkus im Unterboden vorgesehen und deshalb insbesondere für SUV-Fahrzeuge einsetzbar sei.

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