Elektromobilität: Porsche-Modellausblick

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Porsche treibt seine Elektrifizierungsstrategie mit Milliardenaufwand massiv voran. In den kommenden drei Jahren soll es vier weitere Stromer geben.

Nach einem ersten Update des Taycan (jetzt mit 22-kW-AC-Onboard-Lader und Plug&Charge-Möglichkeit ohne Ladekarte bei Ionity) bereitet Porsche für 2021 den Launch des Taycan Cross Turismo vor. Erlkönig-Aufnahmen im Netz zeigen das Sportkombi-Derivat bereits bei letzten Testfahrten. Optisch bewegt sich das Modell sehr dicht an der Studie „Mission E Cross Turismo“, die man 2018 in Genf 2018 präsentierte.

Als weiteres BEV (Battery Electric Vehicle) haben die Stuttgarter den nächsten Macan (ab 2023) auf der Uhr. Das SUV wird der erste Porsche sein, der auf der zusammen mit Audi entwickelten PPE-Architektur (Premium Platform Electric) basiert, eine Evolution aus der J1-Plattform, wie sie unter Taycan und Audi e-tron GT steckt. Gebaut werden soll der Strom-Macan in Leipzig. 600 Millionen Euro lässt man sich die Werkserweiterung kosten. Parallel produziert Porsche in Leipzig das jetzige Modell aber weiter. So lange, wie die Nachfrage anhält. Und die ist derzeit mit jährlich gut 100.000 Einheiten sehr hoch.

Auch der elektrische Macan muss die außergewöhnlichen Anforderungen, die Porsche an ein Performance-Elektroauto stellt, erfüllen. Dazu zählen eine zehnmalige Maximal-Beschleunigung von null auf 100 km/h und viermal von null auf 200 km/h ebenso wie eine Rennrunde auf der Nordschleife des Nürburgrings, ohne dass jeweils das Batteriemanagement dabei ins Notprogramm verfällt. Wie der Taycan fährt der Macan mit einem 800-Volt-System. Fünf Minuten Laden sollen so rund 100 Kilometer neue Fahrstrecke liefern.

Für 2023 könnte die Ablösung der jetzigen Panamera-Limousine anstehen. Ob sie neben konventionellen Verbrennern und Plug-in-Hybrid auch vollelektrisch unterwegs sein wird, will Porsche derzeit nicht beantworten.

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