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Elektromobilität: Porsche Taycan zeigt bei Test Ausdauer unter Höchstleistung

Ein Vorserienfahrzeug des Porsche Taycan mit über 440 kW (600 PS) hat 26-mal hintereinander aus dem Stand von Null auf 200 km/h beschleunigt. Must see!

Dass der Taycan „atemberaubende Beschleunigungswerte, sportwagentypisches Durchzugsvermögen und eine souveräne, dauerhaft verfügbare Leistung“ schafft, liegt laut Porsche an einer Reihe an Innovationen. Dazu der Sportwagenbauer:

„Die beiden E-Maschinen an Vorder- und Hinterachse sind sogenannte Permanent erregte Synchronmaschinen (PSM). Diese besitzen einen Rotor mit hochwertigen Permanentmagneten, die ein natürliches Magnetfeld erzeugen. Der Rotor bewegt sich dadurch synchron zum magnetischen Drehfeld des Stators, daher der Name PSM. Der Pulswechselrichter (PWR) gibt die Frequenz des Drehfelds im Stator vor und bestimmt so die Drehzahl des Rotors. Durch ihren Aufbau und ihre Funktionsweise sowie ihr hervorragendes thermisches Verhalten sind Permanent erregte Synchronmaschinen in der Lage, die für Porsche typische hoch performante Leistung zu erbringen und das reproduzierbar.“
„Eine Besonderheit der E-Maschinen des Taycan ist die so genannte Hairpin-Wicklung. Bei ihr bestehen die Spulen des Stators aus Drähten, die nicht rund, sondern rechteckig sind. Die Drähte werden gebogen und erinnern vor Einführung in das Blechpaket des Stators in ihrer Form an Haarnadeln – daher der Name ‚Hairpins‘. Die offenen Enden werden per Laserstrahl zusammengeschweißt. Die Hairpin-Technologie ermöglicht es, die Drähte dichter zu packen und so mehr Kupfer in den Stator zu bringen. Dadurch steigen Leistung und Drehmoment bei gleichem Volumen. Ein weiterer, für ein Performance-orientiertes Auto wie den Taycan wichtiger Vorteil ist, dass ein Hairpin-Stator deutlich effizienter gekühlt werden kann.“
„Der Taycan ist das erste Serienfahrzeug, das mit einer Systemspannung von 800 Volt anstatt der bei Elektroautos üblichen 400 Volt antritt. Dies ermöglicht unter anderem eine hohe Dauer- sowie Ladeleistung und verringert das Gewicht der Hochvolt-Verkabelung. So lässt sich nicht nur schnell fahren, sondern auch schnell laden.“
„Das Thermomanagement stellt in Kombination mit dem Triebstrangkonzept (PSM und 800-Volt-Technologie) die hohe Reproduzierbarkeit des Leistungsabrufs sicher. Durch bedarfsgerechte Kühlung werden sportwagentypische Fahrleistungen erzielt und das auf Wunsch mehrfach hintereinander. Dabei hat Porsche eine große Spreizung zwischen Performance und Reichweite realisiert. Im Winter ermöglicht das intelligente Thermomanagement zudem einen effizienten und bedarfsgerechten Heizbetrieb.“

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