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Elektromobilität: SEAT stellt vollelektrische Studie für Sharing-Dienste vor

SEAT hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein vollelektrisches Kleinstwagen-Konzept für Sharing-Dienste vorgestellt, den SEAT Minimó. SEAT übernimmt außerdem die Führung für das Thema Micromobility im Volkswagen-Konzern, also für alle Strecken unter 10km.

Dazu sitzen die Insassen in dem 2,5 m langen und 1,24 m breiten Gefährt hintereinander. Als benötigte Parkfläche gibt Seat 3,1 qm an, weniger als die Hälfte im Vergleich zu normalen Pkw. Als weitere Merkmale nennt der Hersteller „eine hohe SUV-ähnliche Sitzposition“ und asymmetrische Türen. „Das Design des Minimó zeigt, wie wir urbane Mobilität verstehen: Effizienz, Wertschöpfung und Kosteneinsparung – kombiniert mit einem lebendigen Design“, sagt Seat-Designchef Alejandro Mesonero.

Angetrieben wird der Minimó von zwei gekoppelten Riemenstartergeneratoren mit je 9,5 kW. Die Höchstgeschwindigkeit des nur 450 Kilo leichten Gefährts soll bei 90 km/h liegen. Wie auch der Twizy könne sich der Stromer aber auf 45 km/h drosseln lassen. Die Reichweite des Akkus mit einer Kapazität von 9,6 kWh soll bei „über 100 km“ liegen. In zugänglicher Weise im Unterboden des Fahrzeugs installiert, soll die Batterie mit minimalem Aufwand austauschbar sein. Vorgesehen ist, den Citystromer u.a. in neue Mobilitätskonzepte zu integrieren – etwa in elektrische Carsharing-Dienste.

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