Elektromobilität: Siemens, Daimler und BMW bringen ChargePoint an die Börse

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Der amerikanische Ladestations-Betreiber ChargePoint, an dem auch die deutschen Autobauer Daimler und BMW sowie der Siemens-Konzern beteiligt sind, geht durch die Hintertür an die New Yorker Börse. Das Unternehmen soll mit der börsennotierten Switchback Energy Acquisition Corp – einer leeren Unternehmenshülle – verschmolzen und dabei mit 2,4 Milliarden Dollar bewertet werden.

Die in Campbell im US-Bundesstaat Kalifornien ansässige ChargePoint ist einer der ältesten und größten Betreiber von Elektro-Ladestationen. Die meisten seiner 115.000 Stationen liegen in Nordamerika. Bis 2025 soll ihre Zahl auf 2,5 Millionen steigen. Noch macht ChargePoint Verluste; 2022 oder 2023 will das Unternehmen aber in die schwarzen Zahlen kommen. Allein wenn der Anteil von Elektroautos in den USA von bisher 1,9 auf 3 Prozent steige, könne sich daraus ein zusätzlicher Milliardenumsatz mit den Ladestationen ergeben, rechnet ChargePoint vor.

ChargePoint hat bisher 660 Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt, zu denen neben dem Ölkonzern Chevron auch die deutschen Autobauer BMW und Daimler sowie Siemens gehören. Der Börsengang, der Ende des Jahres umgesetzt werden soll, spült weitere 493 Millionen Dollar in die Kassen. Das frische Geld kommt unter anderem vom Tesla-Aktionär und Start-up-Investor Baillie Gifford.

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