Elektromobilität: So entstehen die Warntöne für Elektroautos

Ab 2019 sind Warntöne in Elektroautos Pflicht, ich zeige Euch heute, wie diese entstehen. Interessant!

Ab Sommer 2019 müssen alle neuen Elektroautos und Hybridfahrzeuge in der EU mit einem akustischen Warnsystem ausgestattet werden. Die Vorgaben für ein Warngeräusch, dem Acoustic Vehicle Alert System, sind weit gefasst. Zwar dürfen keine Musikstücke abgespielt werden, aber mit welchem Sound die einzelnen Fahrzeuge Fußgänger vor ihrem Herannahen warnen, ist den Herstellern überlassen.

Die Warngeräusche für Elektrofahrzeuge sind in Europa bei Geschwindigkeiten von bis zu 20 Stundenkilometern vorgeschrieben. Bei höheren Geschwindigkeiten wird das Geräusch, das die Reifen auf der Fahrbahn erzeugen, für ausreichend erachtet. Wie der Klang beschaffen sein könnte, demonstriert die Internetseite der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen.

Hugo Fastl, Professor am Lehrstuhl für Mensch-Maschine-Kommunikation der Technischen Universität München (TUM), erforscht die Grundlagen des Geräuschdesigns für Elektroautos. Zwar unterliegen die Geräusche noch der Geheimhaltung, was Fastl aber verraten kann: Jeder Fahrzeughersteller will ein eigenes Branding – ein Geräusch, das für das Fabrikat typisch ist. „Schließlich klingt im Moment ein BMW auch anders als ein Mercedes oder ein Porsche – das soll bei den E-Autos ebenfalls so sein.“

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