Elektromobilität: So fährt sich der elektrifizierte Käfer

Es ist wahrscheinlich das Comeback das Jahres: der elektrifizierte Kult-Käfer!

Gut sieht es aus, das alte Schätzchen, das da auf dem Gelände des VW-Werks in Braunschweig steht und über ein Kabel an einer Ladesäule hängt. Ein Käfer wie aus dem Bilderbuch. Nur etwas ist anders: Die auffällig dicken Seitenschweller fallen ins Auge. Kein Wunder, hinter ihnen verbirgt sich im Fahrzeugboden das Batteriepaket. Es stammt zusammen mit der gesamten Antriebseinheit aus dem e-Up und wurde für den Käfer modifiziert. Zumindest von außen ist sonst alles so geblieben, wie es schon im Entstehungsjahr des Autos war: die Drehfensterchen in den Türen, die Außenspiegel, die mit der Hand eingestellt werden müssen. Volkswagen hat die Verantwortung bei der Realisierung des e-Käfers in die Hände der Volkswagen Group Components gelegt, die einen Großteil der originalen VW-Technik beisteuert. Das Gesamtfahrzeug entsteht bei der Firma eClassic in Renningen bei Stuttgart, die sich auf die Elektrifizierung historischer Fahrzeuge spezialisiert hat. Geschäftsführer Martin Acevedo: „Wir wollen unseren Kunden die Möglichkeit geben, ihren alten Käfer fit für die Zukunft zu machen.“ Doch auch im Innenraum erinnert zuerst einmal vieles an damals: die Enge auf den Sitzen, das große Lenkrad, die Handkurbeln für die Seitenfenster. Nur das alte Kombiinstrument wurde durch ein neues ersetzt, bei dem ganz im Gegensatz zu den aktuellen digitalen Trends das Display mit wichtigen Fahrzeugdaten wie Ladezustand der Batterie oder noch verbleibender Reichweite in ein winziges Fensterchen gepresst wird. Und neu ist natürlich auch der Wahlhebel für das Einganggetriebe. Das alte Kombiinstrument wurde durch ein neues ersetzt.

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