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Elektromobilität: So will Volkswagen den Lithium-Bedarf decken

Interessanter Artikel über Volkswagen’s Maßnahmen für eine nachhaltige Lieferkette bei der Lithium-Förderung.

Das Alkalimetall Lithium kommt in zahlreichen Ländern vor. Zu unterscheiden sind der Abbau in Salzseen und im Erzbergbau. Der Bergbau gilt dabei sowohl in kommerzieller als auch nachhaltiger Hinsicht als zukunftssichere Lösung. Der Lithium-Gewinn in Salzseen – vor allem in Chile, Argentinien und Bolivien – gilt als schwer kalkulierbar: Die Produktion kann nämlich bereits durch Regen und Schnee oder auch natürliche Verunreinigungen im Material stark beeinträchtigt werden. Auch die Auswirkungen auf die Umwelt (etwa beim Grundwasserspiegel) können potenziell problematisch sein.
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Aus dem Bergbau stammendes Lithium ist hingegen für das zukünftig relevante Zwischenprodukt „Lithiumhydroxid“ kommerziell attraktiver (im Vergleich mit Salzseen entfällt ein Produktionsschritt), stabiler abbaubar, leichter skalierbar und tendenziell nachhaltiger. In der erzbasierten Produktion ist Australien Weltmarktführer, ein Land mit stabilen politischen Verhältnissen, hoher Transparenz und ambitionierten Umweltstandards. Ganfeng bezieht dort Material aus mehreren Minen. Überdies ist aus Erz gewonnenes Lithium geeigneter für Batterien der nächsten Generationen. Im Rahmen der Partnerschaft mit QuantumScape will Volkswagen ab 2025 eine Kleinserienproduktion von Feststoffzellen starten. „Wir fokussieren uns auf Lithium aus dem Bergbau, denn diese Abbauform bedeutet stabilere Preise, gesicherte Kapazitäten und transparente Nachhaltigkeit“, sagt Michael Bäcker, Leiter Beschaffung Elektromobilität bei Volkswagen.

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