Elektromobilität: Stellantis prüft Bau einer Batteriefabrik in Italien

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Der Autobauer Stellantis erwägt einem Insider zufolge den Bau einer neuen Gigafactory in Italien. Derzeit spreche der Hersteller, der aus der Fusion des italienisch-amerikanischen Fiat-Chrysler-Konzerns mit der französischen Opel-Mutter PSA Peugeot hervorgegangen ist, mit der Regierung in Rom über die grundlegenden Konditionen für eine Batteriefertigung im Land, sagte eine mit den Überlegungen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Es werde der Bedarf an Autobatterien für den Vorstoß von Stellantis in die Elektromobilität sondiert.

Das Unternehmen verfolgt bereits je ein Gigafactory-Projekt in Frankreich und in Deutschland. So will der Konzern in Kaiserslautern einen Milliardenbetrag in die Batteriefertigung stecken. Die Investitionen für die Projekte in Deutschland und Frankreich zusammen belaufen sich auf fünf Milliarden Euro. An den Produktionsstätten sollen jährlich Batterien für eine Million Elektroautos hergestellt werden.

Im April hatte Stellantis angekündigt, noch in diesem Jahr über weitere Gigafactorys in Europa und den USA zu entschieden. Inzwischen hat Stellantis italienischen Regierungskreisen zufolge die Fühler zu Industrieminister Giancarlo Giorgetti ausgestreckt. Es sei über mögliche staatliche Unterstützung für die Batteriefertigung in Italien gesprochen worden, verlautete aus Rom. Der Minister traf sich vergangene Woche zu einer Online-Konferenz mit Stellantis-Chef Carlos Tavares und Chairman John Elkann.

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