Elektromobilität: Stromnetze in ländlichen Regionen bereit für den Hochlauf der E-Mobilität

Bildquelle: www.electrive.net

Mit intelligentem Lademanagement sind auch Stromnetze in ländlichen Regionen bereit für den Hochlauf der E-Mobilität, so das Ergebnis des nun von Netze BW abgeschlossenen dritten Feldtests zu den Auswirkungen des Ladens von E-Autos auf die Stromnetze.

In der Straße gibt es 60 Wohneinheiten mit 42 Hausanschlüssen, 13 Wärmestromanlagen und drei PV-Anlagen – im Rahmen des Feldtests kamen acht Wallboxen hinzu, an denen mit bis zu 22 kW geladen werden konnte. Sieben Testkunden tauschten für 18 Monate ihre Verbrenner-Autos gegen ein Elektroauto der Netze BW. Zum Einsatz kamen der Renault Zoe und Nissan Leaf.
Wie bei den vorhergegangenen NETZlaboren wurde auch bei der E-Mobility-Chaussee das Verhalten der Kunden und dessen Auswirkungen auf das Stromnetz betrachtet: wie oft und wie lange sie mit den E-Autos unterwegs waren, wie häufig sie gleichzeitig ihre Fahrzeuge zum Laden anschlossen und wie viele E-Fahrzeuge gleichzeitig geladen wurden. Insgesamt legten die Testkunden über die gesamte Projektlaufzeit 130.000 Kilometer zurück. Aus technischer Sicht nahm das Team drei Lösungsansätze unter die Lupe: Den Einsatz eines präventiven Lademanagements, eines Batteriespeichers sowie eines so genannten Strangreglers, der punktuell die Spannung im Stromnetz anheben kann.

Keine News mehr verpassen!

Quelle: www.electrive.net