Elektromobilität: Technologieoffenheit “Ausrede fürs Nichtstun”

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Sehr interessantes Interview mit Daimler-Aufsichtsrat Roman Zitzelsberger über die sog. Technologieoffenheit.

Einige Autobauer und Zulieferer setzen sich bei Antrieben weiter für Technologieoffenheit ein. Zitzelsberger ist gegen diesen Begriff, da dieser für viele Unternehmen bisher „die Ausrede fürs Nichtstun“ gewesen sei. Nach aktuellem Stand gehe er davon aus: Je kleiner das Fahrzeug und je kürzer die tägliche Wegstrecke, desto eher werde der Antrieb batterie-elektrisch sein. Plug-in-Hybride würden wegen der mangelnden Ladeinfrastruktur und Batteriezellen-Verfügbarkeit in den nächsten zehn Jahren noch „eine starke Rolle“ spielen. Die aktuellen Modelle seien allerdings unzureichend, neue Angebote mit elektrischen Reichweiten oberhalb von 80 Kilometer seien sinnvoller. Dass regelmäßig lokal emissionsfrei mit Strom gefahren wird und niemand zu Unrecht Steuer-Privilegien erhält, könnte man zukünftig etwa bei Werkstattterminen auslesen.

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Quelle: ecomento.de