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Elektromobilität: Tesla schafft Serviceintervalle ab

Tesla schafft Dank der Analyse von Fahrzeugdaten und mit Hilfe von Predictive Maintenance die starren Serviceintervalle ab.

Elektrisch angetriebene Autos sind weniger wartungsintensiv als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Als Konsequenz hat jetzt E-Autobauer Tesla als erster Hersteller die regelmäßigen Serviceintervalle gestrichen. Man habe in der Vergangenheit festgestellt, dass sich 90 Prozent der Probleme am Fahrzeug aus der Ferne diagnostizieren und per Over-the-Air-Update beheben ließen, heißt es. Lediglich zur Überprüfung der Bremsen müssen die Fahrzeuge regelmäßig in die Werkstatt. Aber warum brauchen Elektroautos weniger Inspektionen?

"E-Autos haben gegenüber Verbrennern einige Komponenten weniger", sagt Hans-Georg Marmit, Kfz-Experte der Sachverständigen-Organisation KÜS. So benötigen Elektroautos beispielsweise keine Abgasanlage, keinen Keil- und Zahnriemen, keine Zünd- oder Glühkerzen. Auch Motoröl muss nicht gewechselt werden. Bei einem Verbrennungsmotor müssen Flüssigkeiten, Verschleißteile oder Baugruppen regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf ersetzt werden, auch muss der Motor auf Dichtigkeit geprüft werden. Das Triebwerk eine E-Autos ist hingegen einfacher im Aufbau, mit einer kleineren Anzahl an Teilen. "Er hat weniger Verschleiß und ist daher weniger anfällig für Störungen", so Marmit. "Der Motor selbst ist relativ wartungsfrei."

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