Elektromobilität: Thermomanagement macht den Porsche Taycan zum Beschleunigungs-König

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Der Porsche Taycan liefert ausdauernd Power, ohne einzuknicken. Hintergrund ist ein kompliziertes, ausgeklügeltes Thermomanagement. So funktioniert die Technik!

Der Kühlkreislauf besteht aus Kühler, elektronischem Lüfter und mehrere Pumpen. Sie können die Menge an fließendem Kühlmittel beinahe in Echtzeit regulieren, was laut Porsche die WLTP-Reichweite um bis zu 3,5 Prozent erhöht. Ein als Thermostat fungierendes Ventil ist dabei für die bedarfsgerechte Temperierung des Kühlmittels verantwortlich. Der Kühlkreislauf arbeitet dabei in drei verschiedenen Temperaturfenstern 40, 65 und 90 Grad Celsius. Sie können miteinander verbunden werden und so die Temperatur der angeschlossenen Bauteile regulieren. Via Wärmetauscher ist der Kreislauf des Kühlsystems mit dem Kreislauf der Klimaanlage verbunden. Sie unterstützt die Antriebs-Kühlung im unteren Temperaturfenster, während im Gegenzug der Kühlkreislauf im oberen Fenster das Kondensieren des Kältemittels beschleunigt.

Die Leitungen des Kühlkreislaufs bedienen alle relevanten Antriebssysteme inklusive 93,4-kWh-Akku. Er ist das erste zentrale Element des Taycan-Thermomanagements. Er muss nämlich nicht nur gekühlt werden, sondern kann auch als Wärmespeicher fungieren. So muss die Abwärme des Antriebs nicht ungenutzt verpuffen, sondern kann gespeichert und später anderen Bauteilen zugeführt werden. Das System reagiert dabei vorausschauend auf Basis gesammelter Fahrdaten und auf die Stellung der Fahrmodi.

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