Elektromobilität: Varta soll mit Förderung deutsche E-Auto-Akkus entwickeln

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Die Batteriezellen für Elektroautos stammen derzeit vorrangig von in diesem Bereich führenden Unternehmen aus Asien. Die Bundesregierung will in Kooperation mit der EU durch staatliche Förderung Akku-Projekte in unter anderem Deutschland vorantreiben. Der Batteriekonzern Varta mit Sitz im baden-württembergischen Ellwangen erhielt dazu nun eine Förderung von mehreren hundert Millionen Euro.

Neben der Entwicklung neuer kleinformatiger Lithium-Ionen-Zellen mit höheren Energiedichten liege der Schwerpunkt künftig auf der Übertragung der Varta-Technologie auf größere Formate, erklärte das Unternehmen. Diese Batteriezellen könnten später in Energiespeichern, Robotern oder auch der Mobilität eingesetzt werden. Die neuen Akkus sollen auf einer Pilotlinie optimiert werden, um sie anschließend in die Massenproduktion zu bringen.
Auf Anfrage des Tagesspiegel äußerte Varta das Ziel, die Energiedichte in den nächsten Jahren „um bis zu 50 Prozent zu erhöhen“. Dies werde man unter anderem durch Silizium in der Anode erreichen. Zu den Planungen gehöre eine Rundzelle, die auch für Autobatterien in Betracht kommt. Auf dieses Format setzt US-Elektroauto-Branchenprimus bereits seit Jahren sehr erfolgreich.

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