Elektromobilität: Volkswagen-Chef Diess erteilt Technologie-Offenheit bei Antrieben eine Absage

Volkswagen gibt von 2020 bis 2024 rund 60 Milliarden Euro für Elektromobilität, Hybridisierung und Digitalisierung aus. Dabei geht Konzern-Chef Diess davon aus, dass die Diskussion um alternative Antriebe bald verstummen werde.

Die Investitionsgrößenordnung von 60 Milliarden Euro mache bei Volkswagen etwa 40 Prozent der geplanten Ausgaben für Forschung, Entwicklung und Produktion aus, so VW-Chef Herbert Diess auf der Pressekonferenz im Nachgang zu einer VW-Aufsichtsratssitzung am heutigen Tage. Die dort gehaltene Rede hat Diess auf Linkedin veröffentlicht. Diess hält Diskussion um alternative Antriebe für irreführend und irrational Nach Informationen der dpa sollen von den rund 60 Milliarden etwa 33 Milliarden direkt in die E-Mobilität fließen. Damit erhöht Volkswagen den Investitionsanteil um zehn Prozentpunkte gegenüber der Fünfjahresplanung des Jahres 2018. Das ist laut Diess erforderlich, da der Konzern dem tiefgreifenden Umbruch in der Automobilindustrie eine klare Strategie entgegensetzen müsse, für die er dann auch klare Worte fand: Die irreführende, zum Teil irrationale Diskussion um vermeintliche Alternativen wird sich im Sand verlaufen. In wenigen Monaten wird man nicht mehr über Offenheit bei den Antriebskonzepten sprechen. Die E-Mobilität wird sich dann durchgesetzt haben. Diess: Systemwechsel zur Elektromobilität steht kurz bevor Nach Diess’ Meinung wird die Elektromobilität im nächsten Jahr noch einmal einen Schub erhalten. Das Angebot werde sich über praktisch alle Autohersteller ausweiten, mehr E-Autos würden auf den Straßen zu sehen sein, die Infrastruktur würde ausgebaut und Freunde und Bekannte würden über die Vorzüge ihres Stromers berichten. Der Systemwechsel zur Elektromobilität sei in vollem Gange.

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