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Elektromobilität: Volkswagen, JAC und FAW gründen neues Joint Venture mit Fokus auf Ladegeräte

Volkswagen hat mit seinen China-Partnern JAC und FAW ein Joint Venture für die Entwicklung, die Produktion und den Verkauf von Ladeinfrastruktur gegründet.

Die Ambitionen des deutschen Autokonzerns sind mit Blick auf die Volksrepublik enorm: Binnen zwei Jahren will Volkswagen mehr als 30 neue Modelle mit Elektro- und Plug-in-Hybridantrieben auf den chinesischen Markt bringen, wobei die Hälfte lokal produziert und die andere Hälfte importiert werden soll. Ziel des Konzerns ist es, im Jahr 2020 rund 400.000 elektrifizierte Fahrzeuge auszuliefern und diese Zahl bis 2025 auf 1,5 Millionen zu steigern. Bis 2022 ist der Konzern bereit, mit seinen Joint-Venture-Partnern SAIC, FAW und JAC 15 Mrd Euro in die Zukunftsfelder Elektroautos, autonomes Fahren, Digitalisierung und neue Mobilitätsdienstleistungen zu investieren.
Die Aktivitäten der Wolfsburger in China sind aktuell entsprechend vielfältig und reichen von dem Aufbau von Werken über Beteiligungsambitionen bis zu Plänen für ein Schnellladenetzwerk. So plant etwa das Joint Venture von Volkswagen und JAC, für umgerechnet rund 674 Mio Euro ein Elektroauto-Werk im chinesischen Hefei zu errichten. Die geplante Produktionskapazität: rund 100.000 rein elektrische Autos pro Jahr.

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