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Elektromobilität: Volkswagen nennt die zentralen Vorteile des Modularen Elektrobaukastens

Was sind eigentlich die zentralen wirtschaftlichen und technischen Vorteile von Volkswagen’s MEB? Schauen wir uns an.

Die gemeinsame und mehrfache Nutzung des MEB durch die unterschiedlichen Marken der Volkswagen-Gruppe und weitere Hersteller erlaubt hohe Stückzahlen. Dadurch werde die kostenintensive Produktion für alle günstiger, erklärt Europas größter Autohersteller. „Je mehr Autos auf der Plattform basieren, desto günstiger werden sie“, sagt Volkswagen-Vorstandschef Herbert Diess. Dies sei eine wichtige Voraussetzung, damit die E-Mobilität massentauglich wird. (Zum Vergrößern anklicken)Auf MEB basierende Elektroautos bieten mehr Raum auf kleinerer bzw. vergleichbarer Fläche. Volkswagen hat bei der Plattform alles optimal auf die Anforderungen der E-Mobilität abgestimmt: „Die Achsen sind weit nach außen versetzt und sorgen für kurze Überhänge. Es gibt keinen Verbrennungsmotor, der Platz einnimmt. Ein Kardantunnel: unnötig. Der Antrieb besteht aus einem in die Hinterachse integrierten E-Motor samt Leistungselektronik und Getriebe, im Vorderwagen befinden sich die Zusatzaggregate.“ Die MEB-Architektur ist an der Hochvolt-Antriebsbatterie im Wagenboden ausgerichtet, das erste darauf aufbauende Modell – der ID.3 – weist bei einer dem Golf entsprechenden Außenlänge im Innenraum ähnlich viel Platz wie der größere Passat auf. MEB ermöglicht laut Volkswagen eine große Modellvielfalt, erhält dabei aber das Alleinstellungsmerkmal jeder Marke. „Karosserie und Chassis sind voneinander getrennt. Jeder kann eigene Modelle auf den MEB stellen“, betonen die Wolfsburger. Was mit der Technik möglich ist, zeigt der Mitte 2020 startende ID.3: Die Reichweite des Kompakt-Stromers beträgt bis zu 550 Kilometer nach der neuen WLTP-Norm. Der E-Motor bringt eine Leistung von 125 kW (170 PS) auf die Straße.

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