Elektromobilität: Volkswagen plant Batterie ohne Kobalt

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Volkswagen will E-Auto-Batterien recyclen. Außerdem arbeiten die Wolfsburger an einem Konzept, dass manchen Elektroauto-Kritiker verstummen lassen könnte.

Volkswagen hat seine Elektrostrategie um einen Baustein erweitert. Wie Thomas Schmall, Chef der Konzern-Komponente, beim Karrierenetzwerk Linkedin ankündigte, soll im November am Standort Salzgitter eine Recycling-Anlage für ausgediente E-Auto-Batterien den Betrieb aufnehmen. Sie soll dabei helfen, wertvolle Rohmaterialien wie Nickel, Mangan und Kobalt sowie Kupfer, Stahl und Aluminium zurückzugewinnen. „Das Ziel ist ein Closed-Loop-Recycling mit mehr als 90 Prozent Wiederverwertung“, erklärte Schmall.

Volkswagen-Konzernchef Herbert Diess ergänzte, Volkswagen habe den Anspruch, den Rohstoffkreislauf für die Batterie an keiner Stelle aus der Hand zu geben. Auch er merkte an, dass es dem Automobilhersteller nicht nur um das Recycling, sondern auch die weitere Verwendung der Batterien „nach dem Autoleben“ gehe.

Im Blick hat Diess dabei vor allem Eisenphosphat-Batterien. Diese könnten bis zu zwei Millionen Kilometer oder 16 Jahre abspulen – und hätten im Anschluss noch 80 Prozent ihrer Kapazität für eine weitere Verwendung übrig, erklärte der Manager. Allerdings sind sie schwerer als aktuell in E-Autos eingesetzte Batterien. Das kostet die Fahrzeuge Reichweite.

Für viele Anwendungen sei die Technik dennoch „optimal“, zeigte sich Diess überzeugt. „VW plant für das „Small BEV“ Lithium-Eisenphosphat Batterien – kobaltfrei“, verkündete der Volkswagen-Chef.

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