Elektromobilität: Volkswagen plant massiven Ausbau eigener Schnellladeinfrastruktur

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Volkswagen plant, die Mitarbeiterzahl in seiner Lade- und Energiesparte zu verdoppeln, im kommenden Jahr eine neue Zahlungstechnologie einzuführen und weitere Allianzen zu schmieden, um auf einem für die Elektromobilität wesentlichen Feld präsenter zu sein: Der Ladeinfrastruktur. Mit einem engmaschigeren Netz an Schnellladesäulen sollen mehr Kunden davon überzeugt werden, dass der rein elektrische der Antrieb der Zukunft ist.

Um alle ihre Vorhaben bei VW umzusetzen, braucht Temme mehr Personal. Und das bekommt sie auch: Die Belegschaft in der europäischen Lade- und Energiesparte von Volkswagen, bekannt als Elli, soll sich im Jahr 2022 auf etwa 300 verdoppeln, nachdem sie sich in diesem Jahr bereits verdreifacht hat, wie Temme in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte. „Wir investieren in riesige Wachstumsbereiche, die nicht immer sofort profitabel sein müssen. Wir sehen diese Investitionen immer im Gesamtkontext unserer Konzernstrategie“, sagte sie. Und darin sei „der Aufbau einer umfassenden Infrastruktur der Schlüssel.“
45.000 Schnelllader bis 2025
Dem Bericht zufolge will Volkswagen bis 2025 weltweit tausende Schnellladestationen errichten: 18.000 in Europa, 17.000 in China und 10.000 in Nordamerika. Um dies zu erreichen, seien verschiedene Modelle denkbar, so Temme, „von Produktpartnerschaften und Joint Ventures bis hin zu Mergers & Acquisitions“ (Fusionen und Übernahmen).

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