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Elektromobilität: Volkswagen’s Elektroauto-Plattform MEB erklärt

Heute gibt es wieder einmal einen spannenden Hintergrundbericht. Thema heute: die Elektromobilitätsplattform MEB von Volkswagen.

Neben langstreckentauglichen Reichweiten von bis zu 600 Kilometern mit einer Batterieladung konzentriert sich VW bei seinen E-Autos der neuesten Generation auf reichlich Platz im Innenraum und erschwingliche Preise. Das Platzangebot von auf MEB basierenden Elektroautos soll auf dem Niveau höherer Segmente liegen, der Preis wie bei vergleichbaren Diesel-Modellen ausfallen.

„Keine Plattform, um von Null auf Hundert zu sprinten“
„Alle unsere traditionellen Volkswagen-Modelle sind mit der Plattform machbar“, erklärte Matthias Erb, Chefentwickler von VW in Nordamerika, im Gespräch mit Wards Auto. Die Basisausführungen werden dabei stets mit Heckantrieb fahren, zusammen mit der im Fahrzeugboden untergebrachten Batterie soll dies für ein dynamisches Fahrverhalten sorgen. Optional wird es Allradantrieb mit einem zusätzlichen E-Motor in der Front geben.

VWs MEB-Stromer werden dank dem unmittelbar anstehenden Drehmoment von Elektromotoren zwar durchweg sprintstark ausfallen, für echte Sportwagen ist die Architektur aber nicht geeignet. „Es ist keine Plattform, um von Null auf Hundert zu sprinten“, so Erb. Audi, Porsche & Co entwickeln für ihre besonders leistungsstarken Autos daher eigene, speziell für elektrische Sportwagen ausgelegte Technik.

MEB eignet sich laut Erb aufgrund des im Fahrzeugboden untergebrachten Batteriepakets besonders für SUV, Crossover und Vans. Limousinen lassen sich mit dem E-Auto-Baukasten schwieriger umsetzen. „Es ist keine Kunst ein SUV zu bauen. Die echte Herausforderung ist es, die Limousinen gefällig hinzubekommen“, so Erb. „MEB-Modelle wie Limousinen aussehen zu lassen, stellt uns vor eine Herausforderung.“

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