Elektromobilität: VW und Eon setzen auf mobile Ladesäulen

Volkswagen und Eon wollen der E-Mobilität mittels mobiler Schnellladestationen zu einem schnelleren Durchbruch in Deutschland verhelfen – mit einer “Powerbank fürs E-Auto”.

Die Wolfsburger denken dabei in großen Dimensionen. Die VW-Produktionskapazität reiche aus, um die Zahl der 24.000 öffentlichen Landepunkte in Deutschland “in drei bis vier Jahren zu verdoppeln”, sagte der Chef der Konzernsparte Komponenten, Thomas Schmall. Eon will die Schnelllader in der zweiten Jahreshälfte an sechs Autobahntankstellen testen. Was dann eine Ladung den Autofahrer kosten wird, blieb zunächst offen. Nur so viel ließ sich Eon-Vorstandsmitglied Karsten Wildberger entlocken: Das sei ähnlich wie beim Internet – schnelles Laden könne mehr kosten als langsames.

Herzstück der Ladesäule ist ein Batteriespeicher, an den zwei Fahrzeuge angeschlossen werden können. Aktuelle Elektrofahrzeuge könnten in knapp 25 Minuten aufgeladen werden, teilte Eon mit. Wenn es besonders schnell gehen soll, ist laut VW-Manager Schmall schon nach 10 Minuten wieder so viel Saft in der Autobatterie, dass er bei sparsamer Fahrweise für 150 Kilometer reichen könne. Geladen wird die Säule permanent über einen herkömmlichen Stromanschluss. Eine handelsübliche Industriesteckdose reiche dazu. Und Eon versichert: In die Säule komme nur grüner Strom.

Keine News mehr verpassen!
Quelle
Menü schließen