Elektromobilität: VW will Akku-Kosten auf unter 100 Dollar/kWh drücken

Mit der optimalen Mischung der Chemie in den Akkus seiner Elektroauto-Batteriepakete strebt Volkswagen auch möglichst niedrige Kosten an. Die Massenfertigung von Energiespeichern soll den Preis auf Zell-Ebene im Jahr 2025 auf deutlich unter 100 Dollar pro Kilowatt drücken, erklärte Blome. Das Erreichen dieser Schwelle gilt als wesentlich, um nur mit Strom betriebene Pkw zu vergleichbaren Preisen wie Verbrenner anbieten zu können.

Die Batterie ist das Herzstück moderner Elektroautos, sie macht zum Teil einen Anteil von 40 Prozent der Wertschöpfung aus. Die Art und Menge der eingesetzten Materialien spielt deshalb aus wirtschaftlicher, aber auch aus ökologischer Sicht eine zentrale Rolle. Volkswagen setzt dabei kurzfristig auf mehr Nickel in Akkus sowie mittel- bis langfristig auf deutlich geringere Kosten. Frank Blome leitet bei der Sparte Volkswagen Group Components das Geschäftsfeld Batteriezelle. Im Gespräch mit Analysten kündigte er jetzt an, dass der Autokonzern den Anteil von Nickel in seinen Elektroauto-Batterien im nächsten Jahr auf 80 Prozent erhöhen werde. Die aktuell von den Wolfsburgern eingesetzten Energiespeicher enthielten 65 Prozent Nickel, 15 Prozent Kobalt und 20 Prozent Mangan. Die nächsten Generation soll auf 80 Prozent Nickel, 10 Prozent Kobalt und 10 Prozent Mangan kommen.

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