Elektromobilität: VW will mit NXP-Batteriemanagementsystem MEB-Plattform voll ausnutzen

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NXP CEO Kurt Sievers gab im Rahmen seiner Eröffnungsrede der Entwicklerkonferenz NXP Connects zu verstehen, dass man künftig das eigene Batteriemanagementsystem (BMS) für VWs Elektroautoautos auf Basis der MEB-Plattform zur Verfügung stellt.

Des Weiteren sorge das BMS für die notwendige Flexibilität und Skalierbarkeit, um die unterschiedlichen Kundenerwartungen in punkto Reichweite zu erfüllen.
„In der ersten Welle unserer Produktoffensive für Elektromobilität planen wir, bis 2029 rund 75 vollelektrische Fahrzeugmodelle auf den Markt zu bringen”, erklärt Dr. Holger Manz, Leiter Energieversorgung und Hochvolt-Systeme bei der Volkswagen AG. „Mit einem funktional sicheren Batteriemanagementsystem, das sich über eine Vielzahl von Fahrzeugmodellen skalieren lässt, kann man das Potenzial der Batterie voll ausschöpfen, die Reichweite optimieren und die Lebensdauer der Batterie maximieren.” Insbesondere die Verlängerung der Reichweite sei ein Thema und eine große Herausforderung für die Industrie, da die eigenen Kunden darauf stark achten.
VW setzt auf unterschiedliche Batteriegrößen, um dem jeweiligen Kundenwunsch (Preis/ Leistung) gerecht zu werden. Zudem sei es so, dass mittels Schnellladung mit 100 kW Gleichstrom (DC) sich die mittlere Batterie innerhalb von 30 Minuten auf eine Reichweite von 415 km aufladen lässt. Mit der größeren, voll aufgeladenen Batterie lässt sich eine Reichweite bis zu 544 km ermöglichen. NXP trägt mit seinem Batteriemanagementsystem zur Flexibilität und Skalierbarkeit bei. Eigener Aussage nach haben sich derzeit 16 der 20 führenden Autohersteller für Batteriemanagementlösungen von NXP entschieden

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