Elektromobilität: Was man über Wallboxen wissen muss

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Gute Übersicht zum Thema Wallbox.

“Das ist eine Schnittstelle zwischen dem normalen Stromnetz und dem Ladekabel des Elektroautos”, erklärt Nakazi. “Statt 2,4 Kilowatt aus der Haushaltssteckdose, bieten diese Ladestationen Leistungen von 3,7 bis zu 22 Kilowatt. Wallboxen brauchen erheblich weniger Zeit für den Ladevorgang als normale Steckdosen.

Sie lassen sich problemlos in der heimischen Garage oder an der Hauswand montieren. “Man sollte eine Stelle wählen, an die man mit dem Kabel gut herankommt, wenn das Auto davor steht”, rät Nakazi. Der ADAC empfiehlt für Privathäuser die Installation einer Elf-Kilowatt-Wallbox mit drei Stromphasen.

Zwar sei eine einfache Wallbox ausreichend, so der ADAC, es gibt aber auch Modelle mit zusätzlichen Ausstattungen wie etwa eine Zugangsbeschränkung, die aber die Bedienung erschweren könnten.

Gateway kann günstige Stromtarife berücksichtigen
“Je nach Anwendungsfall sollte die Wallbox zudem über eine Kommunikationsschnittstelle verfügen”, ergänzt Andreas Habermehl vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). In naher Zukunft soll es flexible Stromtarife vom Energieversorger geben, mit denen die E-Autos automatisch von der Wallbox dann geladen werden, wenn der Strom besonders günstig ist.

Außerdem ist es sinnvoll, wenn sich die Wallbox in ein hauseigenes Energie-Management-System einbinden lässt, in das zum Beispiel auch eine Photovoltaikanlage und wichtige andere Verbrauchstellen im Hausnetz integriert sind. “Dann kann vorzugsweise der über die PV-Anlage erzeugte grüne Strom genutzt werden”, erklärt Habermehl.

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