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Elektromobilität: Was sich Käufer von Elektroautos wünschen

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat im aktuellen DAT Diesel-Barometer die alternativen Antriebe und dort insbesondere rein batteriebetriebene Elektroautos betrachtet.

Ladegeschwindigkeit wichtiger als Verfügbarkeit von Ladestationen
Auf die Frage „Was wären die drei wichtigsten Anreize für Sie, sich für ein reines Elektroauto zu entscheiden?“ konnten die Endverbraucher, die kurz vor dem Autokauf stehen, aus mehreren Antworten wählen. An erster Stelle standen der Kaufpreis, die Reichweite und die Ladegeschwindigkeit. Die Verfügbarkeit von Ladestationen rangierte erst auf Platz 4.
Benötigte Reichweite von Elektroautos bei 415 km
Auf die Frage „Welche Reichweite erwarten Sie mindestens von einem reinen Elektroauto, damit es für Sie interessant ist und Ihre Bedürfnisse abdeckt?“ wurde eine durchschnittliche Reichweite von 415 km ermittelt. Wer im Jahr weniger als 10.000 km mit seinem Pkw zurücklegt, dem würden 365 km Reichweite genügen. Vielfahrer mit mehr als 30.000 Jahresfahrleistung bräuchten E-Autos mit einer Reichweite von 473 km, damit diese für sie interessant wären.
Wahrnehmung der Berichterstattung über E-Autos in den Medien
Die Endverbraucher wurden gefragt, ob sich die Art der medialen Berichterstattung rund um das Elektroauto in den letzten drei Monaten verändert hat. Zur Antwort standen „Ja, sie ist positiver geworden“, „Ja, sie ist negativer geworden“, „Nein, sie ist gleich geblieben“ und „Weiß nicht / interessiert mich nicht“. 18 Prozent der Endverbraucher meinten, sie sei negativer geworden, 38 Prozent sahen sie positiver. 39 Prozent entschieden sich für „gleich geblieben“ und 5 Prozent hatten keine Meinung dazu.
39 Prozent würden ein Elektroauto als Erstwagen nutzen
„Sehen Sie aktuell ein reines E-Auto eher nur als Zweit- oder Drittwagen in Ihrem Haushalt oder können Sie sich ein reines E-Auto auch als Ersatz des hauptsächlich genutzten Pkw im Haushalt vorstellen?“ 16 Prozent der Endverbraucher waren sich bei dieser Frage unschlüssig. 45 Prozent sehen diese Technologie derzeit nur in einem Zweitwagen, immerhin 39 Prozent sogar im Erstwagen ihres Haushaltes. Je nach verfügbarem Haushaltseinkommen verändern sich diese Anteile, d.h. je höher das Einkommen, desto häufiger wäre das E-Auto ein Zweitwagen.

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