Elektromobilität: Wie Continental das Ladeproblem lösen will

Elektromobilität bedeutet Laden. Laden bedeutet aktuell viele Hersteller- und Anbietergetriebene Standards. Das will Continental mit dem AllCharger ändern.

Der elektrische Antriebsstrang als „Universal-Ladegerät“

Um dieses Problem zu lösen, ist eine Möglichkeit, zusätzliche Ladetechnik im Fahrzeug zu verbauen, um es so mit allen Ladesäulen kompatibel zu machen. Die Ingenieure von Continental hatten aber eine andere, überraschend einfache Idee: Sie entwickelten den elektrische Antriebsstrang zum „Universal-Ladegerät“ weiter. Der Clou dabei ist, dass die dafür notwendigen technischen Komponenten bereits vorhanden sind. Denn schon jetzt wird innerhalb des elektrischen Antriebsstrangs ständig zwischen Gleich- und Wechselstrom verschiedener Spannungslagen hin und her gewandelt.

Die Innovation von Continental: Der Elektromotor und der Inverter (Wandler zwischen Gleich- und Wechselstrom) werden einfach Teil des Ladesystems. Es mussten lediglich minimale Änderungen am elektrische Antriebsstrang vorgenommen und ein DC/DC-Wandler, der die optimale Spannung zur Batterie sicherstellt, ergänzt werden. Außerhalb des E-Fahrzeugs findet sich dann ein einziger Kabelanschluss, von dem aus zwei Strompfade zur Batterie führen: Steht Wechselstrom zur Verfügung, fließt dieser zunächst durch den Elektromotor zum Inverter, wo er in Gleichstrom umgewandelt wird, und dann von dort weiter zur Batterie. Kann mit Gleichstrom geladen werden, wird dieser direkt durch den DC/DC-Wandler zur Batterie geleitet.

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