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Elektromobilität: Wie das Elektroauto Häuser unabhängig vom Stromnetz macht

Mitsubishi bietet als erster Autobauer eine bidirektionale Wallbox für Endkunden. Mit der Vehicle-2-Home-Technologie soll es möglich sein, den gesamten Strombedarf eines Einfamilienhauses zu decken.

Erstmals bietet ein Autoproduzent eine Wallbox an, die den Strom in beide Richtungen fließen lässt. Mitsubishi will das Elektroauto in das private Stromnetz einkoppeln. Der japanische Autohersteller stellt auf dem Autosalon in Genf eine bidirektionale Ladestation vor, mit der nicht nur die Batterie des Autos aufgeladen, sondern umgekehrt das Haus mit Strom aus der Batterie des Elektroautos versorgt werden kann. Mitsubishi bietet bei seinen Händlern zunächst eine intelligente Wallbox an, die Stromladen in beide Richtungen ermöglicht (bidirektionales Laden). Je nach Bedarf wird entweder die Autobatterie aus dem öffentlichen Stromnetz oder der Solaranlage auf dem Dach geladen. Statt zum Autofahren kann der Strom dann, wenn die Sonne nicht mehr scheint, auch zum Betrieb von Elektrogeräten im Haus benutzt werden: Waschmaschine, Licht oder Elektronik. Geregelt wird dies durch eine per Smartphone programmierbare Steuereinheit, die sich nach den Vorlieben der Nutzer richtet. Das Elektroauto wird dazu über den Gleichstromanschluss des Fahrzeugs angekoppelt, der normalerweise zur Schnellaufladung des Autos an speziellen öffentlichen Ladesäulen dient. Dazu wird der vor allem in Asien verbreitete CHAdeMO-Standard benutzt, der auch an den meisten Schnellladesäulen in Deutschland verfügbar ist. Außer Mitsubishi nutzt zum Beispiel auch Nissan diese Ladeverbindung, die zurzeit bis zu 50 kW Ladeleistung bietet.

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