Elektromobilität: EU-Kommission genehmigt Milliarden-Beihilfen

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Deutschland und Frankreich schieben mit Milliardensummen den Aufbau einer Batterieproduktion an. Die beiden Staaten wollen das Geschäft nicht länger den Asiaten überlassen.

»Eine Batterieproduktion in Europa ist von strategischem Interesse für unsere Wirtschaft und Gesellschaft«, sagte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erklärte, er freue sich, dass die Brüsseler Behörde die Förderung des ersten Batterie-Konsortiums genehmigt habe.
Das sei »ein großer Erfolg für den Automobilstandort Deutschland und Europa«. Ziel sei es, in Deutschland und Europa die innovativsten und nachhaltigsten Batterien zu bauen und so Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Europa zu sichern. Jetzt gelte es, die konkreten Projekte schnell an den Start zu bringen, so der Minister. Bislang dominieren Hersteller aus Japan, Südkorea und China den Markt für Batteriezellen.
Das Konsortium besteht aus 17 Unternehmen, die wiederum rund fünf Milliarden Euro investieren wollen. An dem Konsortium beteiligt sind unter anderem BMW, BASF, der französische Autokonzern PSA mit seiner deutschen Tochter Opel sowie die Batteriespezialisten Varta und Saft. Saft gehört zum französischen Energiekonzern Total.

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