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Geschäftsmodell: Audi entwickelt markenübergreifende Dienste-Plattform

Audi entwickelt eine markenübergreifende IT-Plattform für Mobilitätsservices und Mehrwertdienste – auch für andere Marken des Konzerns.

Damit soll dem Kunden ein nahtloses Erlebnis über verschiedene Konzern-Modelle hinweg geboten werden. So können Nutzer der Plattform persönliche Einstellungen oder Präferenzen beispielsweise beim Wechsel vom Audi A4 zum VW Golf übertragen. 
„Wir wollen Premium-Elektroautos und Digital-Angebote, die auch wirtschaftlich attraktiv sind. Das ist unser klarer Anspruch für die Mobilität der Zukunft“, unterstreicht Alexander Seitz, Vorstand für Finanz, IT und Integrität, im Rahmen der Audi-Hauptversammlung. „Dafür schöpfen wir Synergien im Konzern deutlich konsequenter aus und spielen mit unserem Angriffs- und Transformationsplan Mittel für Strategieprojekte frei.“
Außerdem wird Audi mit dem Elektro-Modell e-tron ins Geschäft mit zubuchbaren Features und Funktionen einsteigen. Bereits auf dem diesjährigen automotiveIT-Kongress hatte Audi-CDO Roland Villinger angekündigt, hinsichtlich des Infotainments, der Assistenzsysteme oder der Fahrzeug-Performance kostenpflichtige Upgrade-Möglichkeiten einzuführen. 
Insgesamt will Audi bis 2025 rund zehn Millionen Nutzer auf der Plattform myAudi vereinen und mit digitalen Diensten dann gut eine Milliarde Euro jährlich verdienen. Organisatorisch werden die Ingolstädter dafür ein zentrales Produktmanagement zur Steuerung von Planung, Umsetzung und Betrieb digitaler Produkte einrichten und im Geschäftsbereich des Vorstandsvorsitzenden Rupert Stadler verankern. 

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