Geschäftsmodell: Auto-Abos & E-Mobilität sind Win-Win-Situation

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Wie das Center Automotive Research in einer gemeinsamen Studie mit Ergo, Fleetpool und IBM unter Auto-Nutzern ermittelt hat, lässt sich in der Kombination mit E-Fahrzeugen die Popularität des Elektroantriebs deutlich steigern. Die Studie habe gezeigt, dass weiterhin Skepsis in Bezug auf Risiken in der E-Mobilität bestehen, etwa was Lebensdauer der Batterie, Ladeinfrastruktur, Wertverlust betrifft. Diese empfundenen Risiken ließen sich beim Auto-Abo für den Kunden durch flexible Mobilitätslösungen wie All-inclusive-Pakete mit Mobilitätsversprechen über Versicherungslösungen deutlich reduzieren, so das Fazit.

Bei dem typischen Autokäufer ist die Nutzungsform des Auto-Abos nur wenig bekannt. Knapp die Hälfte der Teilnehmer (47%) hatte zuvor von Auto-Abos noch nichts gehört. Bisher hatten die Befragten ihr Fahrzeug überwiegend per Barkauf (62%), über eine klassische Kredit-Finanzierung (27%) oder durch einen Leasing-Vertrag (11%) erworben. Um das Produkt „Auto-Abo“ klar und transparent zu erläutern, wurden zwei konkrete Fallbeispiele vorgestellt.

Fiat 500 oder Mercedes EQA: Zwei Drittel wählen PremiumDie Autokäufer sollten zwischen dem vollelektrischen Fiat 500e und Mercedes EQA zu den Preisen nach Förderprämie von 22.000 Euro bzw. 39.000 Euro wählen. Die beiden Modelle wurden gewählt, damit sich alle Befragten mit ihrem preislichen Budget wiederfinden konnten. Wichtig war also nicht die Marke, sondern die unterschiedlichen Monatsraten bzw. Fahrzeugpreise. Im Ergebnis hatten sich 66% für den Mercedes entschieden und 34% für den Fiat.
Ohne Vorwissen bevorzugt ein Drittel das Auto-AboBei der Entscheidung für die Nutzungsform entschieden sich 31% der Mercedes-Interessenten und 29% der Fiat- Interessenten für das Auto-Abo, ohne jegliches Vorwissen zu dem Konzept. Dabei wurden klar und deutlich die jeweiligen Kosten der Alternativen genannt. Gegenüber einer ähnlichen Studie von vor 18 Monaten hat sich das Interesse an Auto-Abos weiter gesteigert, so die Autoren. Damals hätten sich nur 21% der Befragten für die Abo-Alternative entschieden.“Bemerkenswert ist auch das Ergebnis, dass ein Auto-Abo die konventionellen Finanzierungsarten Kreditfinanzierung und Leasing schlägt. Interessant auch das Ergebnis, dass sich 72% aller Befragten ein Auto-Abo für das Elektroauto vorstellen konnten. Eine Nutzungsform, die also bisher kaum bekannt ist, kommt bei verständlicher Erläuterung in das sogenannte „evoked set“, also in die engere Auswahl der Befragten“, konstatieren die Autoren.

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Quelle: vision-mobility.de