Geschäftsmodell: Daimler bietet Flatrate für Premium-Fahrzeuge an

Mit Mercedes me Flexperience bietet Daimler nun auch ein Abonnement für seine Fahrzeuge an. Bis zu 12 Autos pro Jahr!

Daimlers Strategie ähnelt der von Porsche: „Bis zu zwölf Mal im Jahr kann das Fahrzeug getauscht werden", sagt Susanne Hahn, Leiterin des konzerneigenen Inkubators Lab1886, bei dem die Idee entstanden ist. Das Lab1886 ist der Ideen-Brutkasten des Autokonzerns, der vor allem interne Projekte fördert. Susanne Hahn bezeichnet das Lab gar als „Innovationsmaschinerie“.

„Kunden können zwischen vier Segmenten wählen: A-, C-, E- und S-Klasse. Die Raten betragen zwischen 750 und 1800 Euro“, sagt Susanne Hahn. Vorgesehen sind zudem Upgrade-Optionen. Die Rate umfasst Versicherung, Wartung und Reparaturen bis hin zu Reifen inklusive 36.000 Kilometern pro Jahr.

„Wir gehen davon aus, dass Mercedes me Flexperience alle Zielgruppen anspricht“, sagt Hahn. Mitbewerber Porsche hat mit seinem Passport-Piloten in Atlanta sogar neue Kundenschichten erreicht, wie Vertriebs-Vorstand Detlev von Platen kürzlich gegenüber Gründerszene und NGIN Mobility sagte. Dort sind die Flatrate-Fahrer im Schnitt zehn Jahre jünger als der Durchschnitt der Käufer.

Die Buchung eines Autos ist bei Daimler komplett digital und appgesteuert, was die Kosten für den Vermieter senkt und der Bequemlichkeit der Kunden entgegenkommt. Auch die Schlüsselübergabe soll online erfolgen. Das neue Angebot ist zugleich eine Marketingstrategie. „Es geht auch darum, unsere Kunden an die neuen Technologien im Fahrzeug heranzuführen“, sagt Susanne Hahn. Die Fahrzeuge sind höchstens sechs Monate alt, verfügen also stets über die aktuellen Extras.

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